Zum Inhalt springen
Interview

Im Bereich Produktdesign

Lina – Ausbilderin / Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin

01.jpg

Dein Einstieg

Wie bist du zur maritimen Branche gekommen? Was hat dich dazu bewogen?

Es war am Anfang keine bewusste Entscheidung in die maritime Branche einzusteigen. Ich wollte einfach „Technische Produktdesignerin“ werden und so habe ich mich bei vielen verschiedenen Firmen für eine Ausbildung beworben. Als ich dann beim Vorstellungsgespräch bei der Werft war, war ich einerseits von den Menschen und natürlich auch von dem Produkt begeistert. Ich war sehr stolz bei der Meyer Werft anfangen zu dürfen, ebenso waren meine Eltern wie auch meine Lehrer sehr begeistert davon. Kurz nach meiner Zusage von der Werft waren wir auch nochmal mit unserer Klasse die Meyer Werft besichtigen und allein diese großen Kreuzfahrtschiffe zu sehen hat meine Vorfreude noch mehr gesteigert.

Dein Arbeitsalltag

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus? Was machst du konkret?

Ein typischer Arbeitsalltag sieht bei mir erstmal nach einem klassischen Bürojob aus. Zuerst werden Mails gescheckt und Teams-Nachrichten beantwortet, sowie Bewerbungen gesichtet. Dann werden noch Verträge geschrieben, Vorstellungsgespräche geführt und natürlich gehören auch die Gespräche unter den Kolleginnen und Kollegen, wie auch mit meinen Dual-Studierenden dazu. Zu meinen Hauptaufgaben gehören die organisatorische und persönliche Begleitung unserer Dual-Studierenden und Hochschulpraktikant:innen. Ich arbeite eng mit dem gesamten Ausbildungsteam, dem HR und den Fachbereichen zusammen.

Das Besondere

Was macht deinen Job für dich besonders? Was überrascht dich immer noch?

Der tägliche Kontakt mit den unterschiedlichsten Personen und Charakteren macht meinen Job zu etwas besonderen. Jede Person ist unterschiedlich und man lernt so viel voneinander. Ich finde es wahnsinnig wertvoll, jeden individuell zu betrachten. Auch grade durch informelle Gespräche baut man untereinander ein großes Vertrauen auf, was in der täglichen Arbeit sehr wichtig ist, um so komplexe Projekte abzuarbeiten, wie wir es bei uns auf der Werft machen. Jede Person ist wichtig für den Erfolg.

Dein Lieblingsmoment

Die Arbeit mit der nächsten Generation an Facharbeiter:innen und Ingenieur:innen auf unserer Werft.

Herausforderungen

Was ist manchmal herausfordernd und wie gehst du damit um?

Es gibt auch zwischenmenschliche Konflikte oder Tage, an denen manche Aufgaben keinen Spaß machen. Dabei hilft es mir,oft einfach durchzuatmen, für eine kurze Zeit andere Tätigkeiten zu machen oder auch das offene Gespräch zu suchen, um Konflikte aus der Welt zu schaffen. Es bringt nichts zu stur bei manchen Sachen zu sein und manchmal muss man auch über seinen eigenen Schatten springen.

Vorbereitung

Was hättest du gerne vor deinem Einstieg in die Maritime Branche gewusst?

Im Großen und Ganzen eigentlich nichts. Man muss sich einfach darauf einlassen und dann merkt man sehr schnell, dass die maritime Branche etwas Besonderes ist. Es gibt nicht mehr so viele Firmen, die zu dieser Branche gehören und deswegen ist man auch schnell vernetzt, was ein großer Vorteil ist.

Dein Tipp

Was würdest du jungen Menschen sagen, die überlegen, in die maritime Branche einzusteigen?

Die maritime Branche ist vielfältig und wir brauchen jungen motivierten Nachwuchs. Man kann so viel erreichen und hat viele Karrieremöglichkeiten. Startet mit einer Ausbildung oder einem Studium und werdet Teil von einer super Branche. Seht uns nicht als Nische, sondern betrachtet das große Ganze!

Deine Zukunft

Wo siehst du dich nach deinem Abschluss? Bleibst du in der Branche, oder hast du andere Pläne?

Ich bin froh, dass ich nach meiner Ausbildung bei der Werft bleiben konnte und mich auch weiterentwickelt habe, sodass ich jetzt als Ausbilderin die nächste Generation auf unserer Werft begleiten darf. Zwischendurch hat man sich auch mal umgeschaut, aber ich bin genau da, wo ich gerne hinwollte und wer weiß was sich in der Zukunft noch alles ergibt.

Das ist die maritime Branche

Zukunft, Vielfalt, Erfolg